Idealerweise sollten sich abtretende Vermögensverwalter rund fünf bis zehn Jahre vor dem gewünschten Übergabejahr Gedanken über die Vorstellungen in Bezug auf die eigene Nachfolgeregelung machen. Leider geschieht dies oft nicht rechtzeitig. Deshalb wird auf dieser Website ein Werkzeug vorgestellt, das unabhängige Vermögensverwalter dabei unterstützt, eine Standortbestimmung zu machen und sich mit den Wunschvorstellungen der eigenen Nachfolgeregelung auseinander zu setzen. Dieses Werkzeug dient unabhängigen Vermögensverwaltern als Denkanstoss und Hilfsmittel für die eigene Nachfolgeregelung.
In einem ersten Schritt beantwortet der unabhängige Vermögensverwalter einen Fragebogen mit 15 Fragen bezüglich seiner Ausgangslage und den eigenen Bedürfnissen. In Abhängigkeit von seinen Antworten werden die möglichen Nachfolgemodelle bewertet und er erhält schliesslich eine Rangreihenfolge mit den passenden Nachfolgemodellen. Zudem erhält er zu jedem möglichen Nachfolgemodell in graphischer Darstellung aufgezeigt, in welchen Bereichen seine Ausgangslage oder seine Bedürfnisse nicht oder nur ungenügend mit den Modellen übereinstimmen.
Das Ergebnis des Nachfolge-Kompasses zeigt dem unabhängigen Vermögensverwalter eine Vorselektion, mit welchen Modellen seine Bedürfnisse bestmöglich abgedeckt werden können. Während des Ausfüllens des Nachfolge-Kompasses setzt sich der unabhängige Vermögensverwalter mit seiner Ausgangslage und (was noch viel entscheidender ist) mit seinen Wünschen und Bedürfnissen auseinander. Allein dadurch wird er erkennen, was er unternehmen bzw. in welchen Bereichen er „heute“ handeln kann, um in Zukunft wunschgemäss seine Nachfolge zu regeln.


